Erst Karte, dann Geschenke!
Nach der Geburt haben Eltern meist viel zu viel zu tun, um zeitnah daran zu denken, Geburtskarten über das freudige Ereignis an alle Freunde, Bekannten und Verwandten zu verschicken. Tun sie es schließlich doch, haben sie hoffentlich noch nicht alles besorgt, was sie für das neue Leben brauchen. Denn eine Geburtsanzeige, eine Karte oder ein Foto des neuen Babys löst meist eine wahre Geschenkeflut aus.
Die Antwort auf die Babypost
Es gibt kaum ein Ereignis im Leben, das bei anderen Menschen, insbesondere wenn sie einem nahestehen, so viel guten Willen und Begeisterung auslöst wie die Geburt eines neuen Erdenbürgers. Junge Eltern können sich oft nicht vor Anrufen, SMS und E-Mails retten und wenn die Karten zur Bekanntgabe der Geburt erst einmal bei den Adressaten angekommen sind, kommt meist eine wahre Flut an Geschenken für Eltern und Baby zurück. Der eine schickt eine Kiste voll Klamotten, der nächste Spielzeug, wieder ein anderer ein Tragetuch oder einen Sitzsack zum bequemen Stillen und ein passendes Sitzkissen fürs Baby. Wieder andere denken mehr an die Eltern und schicken kuschelige Socken, einen Monatsvorrat Kaffee oder einfach eine Kiste voller Naschis und Schokolade. Selbstgestricktes, Selbstgebasteltes und natürlich eine große Sammlung an Glückwunschkarten wird sich bei den Neueltern zu Hause anhäufen. Um sich die Erinnerung an diese Welle des Mitfühlens zu erhalten, sollte man die Karten sammeln und aufbewahren, dann können Sie und Ihr Kind sich das Ganze auch später noch einmal anschauen.
Schneller Briefwechsel?
Wer jetzt glaubt, er müsse auf die Geschenke hin noch einmal Karten zur Danksagung verschicken, der kann beruhigt werden. Bei einer Geburt gibt es nur die Geburtsanzeigenkarte, den Dank für die Geschenke kann man auch persönlich bei den Besuchern oder am Telefon aussprechen. Ansonsten wird sich jeder denken können, dass die frischgebackenen Eltern keine Zeit für einen ausgedehnten Briefwechsel haben. Manche schaffen es doch noch einmal, extra eine Danksagungskarte zu verschicken, aber verlangen tut das kein Mensch. Eine ganz gute Lösung ist eine kleine Anzeige in der lokalen Zeitung, dann hat man allen zusammen auf dem schnellen Wege seine Dankbarkeit ausgedrückt, ohne sich übermäßig viel Arbeit gemacht zu haben. Ein wenig hängt das immer davon ab, was man glaubt, was Freunde und Familie erwarten. Da die meisten aber sowieso persönlich ihre Aufwartung machen werden, bleibt reichlich Gelegenheit, sich in Person zu bedanken und im alltäglichen Gebrauch der Geschenke zu zeigen, dass die Sachen gebraucht werden. Üblicherweise setzt man dem Kind auch schon mal nur für den Besuch der schenkenden Tante die selbstgestrickte Mütze auf oder schießt ein schnelles Foto davon, das man ihr bei Gelegenheit zeigt.